Hajk der Jungpfadfinder Stamm St. Albert (03.09.2017)

Am Samstag, den 02.09.2017, brachen wir Jungpfadfinder vom Stamm St. Albert zu einer zweitägigen Wanderung nach Bad Dürkheim (Frankenthaler Hütte) auf. Wir hatten alles selbst geplant und organisiert, nur unterstützt von unseren Leitern, und so liefen wir zur Bushaltestelle und organisierten uns Bustickets nach Bad Dürkheim. Da der Bus Verspätung hatte, haben wir natürlich auch unsere Bahn verpasst. Also mussten wir im Fahrplan nachschauen, wann die nächste Bahn nach Bad Dürkheim fuhr. In Bad Dürkheim angekommen mussten wir erst einmal die Karte studieren. Dann ging es querfeldein in den wunderschönen Pfälzerwald. Leider fing es für eine kurze Zeit an zu regnen, weshalb wir eine kleine Pause einlegten um unsere Regenkleidung überzuwerfen. Unser erstes Ziel war es, den Römischen Steinbruch zu erreichen. Nach dauerhaftem bergauf Laufen erreichten wir ihn endlich! Mittlerweile hatte es auch wieder aufgehört zu regnen und wir konnten die schöne Aussicht auch bei gutem Wetter genießen. Danach ging es weiter zur Hardenburg. Unterwegs kamen wir an einem atemberaubenden Platz mit einem umwerfenden Ausblick auf die Limburg vorbei. Nachdem wir wieder zu Kräften gekommen waren, hieß es wieder, schwere Rucksäcke aufziehen und weiter. Schließlich entschieden wir uns, eine kleine Abkürzung zu nehmen, die wir mit Hilfe des Kompasses auch meisterten. Wir kamen an einer schönen Stelle im Wald heraus. Nun ging es wieder an den Wegmarkierungen entlang. Nach einer Weile erreichten wir die Hardenburg. Dort legten wir unsere erste große Pause ein und aßen unseren mitgebrachten Proviant, denn wir waren alle sehr hungrig.

Neugierig erkundigten wir alle die tolle Burg.

Unser Ziel war aber noch lange nicht erreicht und schon mussten wir alle wieder unsere schweren Rucksäcke aufziehen und weiter los ziehen. Nach einiger Zeit wurden unsere Beine immer schwerer und die Rucksäcke bereiteten uns große Rückenschmerzen. Der Weg wurde immer schmaler und steiler und war oft mit Baumstämmen versperrt. Irgendwie hatten wir uns verlaufen. Trotzdem verloren wir nicht unser Ziel aus den Augen. Wir liefen viele schwere, schmale und gefährliche Wege entlang. Dann schließlich, nach langem Hin und Her und weil es begann dunkel zu werden, beschlossen wir, uns eine andere Bleibe zu suchen. Wir schauten auf der Landkarte nach, wo wir in der Nähe etwas Geeignetes zum Schlafen finden konnten. Nach etwa einem halben Kilometer erreichten wir endlich eine Burgruine. Doch plötzlich bemerkten wir, dass diese Ruine für uns neun Jupfis und zwei Leiter viel zu klein war, also liefen wir einmal um die Ruine herum und fanden in der Nähe einen geeigneten Platz um zwei Planen spannen zu können. Nachdem wir mit dem Aufbau fertig waren, suchten wir Brennholz um uns ein Lagerfeuer zu machen. Wir hatten alle riesigen Spaß im Wald herumzulaufen und Stöcke zu suchen. Denn es war gar nicht so einfach Stöcke zu finden, die wenigstens halbwegs trocken waren. Zum Abendessen gab es Instant-Nudeln. Wir saßen alle zusammen am Lagerfeuer und genossen die Wärme des Feuers und die warmen Nudeln. Schließlich waren wir alle sehr müde und beschlossen, uns bettfertig zu machen. Nun lagen wir alle unter der Plane und erzählten noch miteinander, spielten Karten oder alberten herum. Wir hatten sehr viel Spaß! Am nächsten Morgen gab es Frühstück und danach packten wir unsere Sachen wieder ein und bauten die Plane ab. Danach hieß es wieder Rucksäcke auf und ab nach Hause! An der Hardenburg beschlossen wir, noch ein letztes Mal Rast zu machen. Anschließend wanderten wir schnurstracks durch den Wald nach Bad Dürkheim zurück.  Zur Belohnung gab es in der Stadt noch ein Eis für alle, worüber wir uns sehr gefreut haben.

Mit der Straßenbahn fuhren wir dann von Bad Dürkheim nach Oppau und nahmen dann den Bus in die Pfingstweide.

Wir waren alle glücklich als wir wieder zu Hause waren und freuen uns schon auf den nächsten Hajk.

Dieses Abenteuer werden wir sicherlich so schnell nicht vergessen.

Lena Zimmermann